E-Bilanz

E-Bilanz ersetzt Papierform

Im Jahr 2012 konnten, seit dem Jahr 2013 müssen Betriebe sowie Freiberufler und Landwirte, soweit sie eine Bilanz erstellen, ihre Bilanz sowie ihre Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) beim Finanzamt ebenso elektronisch abgeben wie die Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR). Ab dem Wirtschaftsjahr 2013 oder - so vom Kalenderjahr abweichend - 2013/2014, ist die E-Bilanz also verpflichtend, außer bei wirtschaftlicher oder persönlicher Unzumutbarkeit (Härtefallregelung).

Die E-Bilanz ersetzt die bisherige Papierform.

  • Die Datenübermittlung hat nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz zu erfolgen, der auf der aktuellen Taxonomie des Handelsgesetzbuches (HGB) basiert.
  • Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen muss oft das Buchungsverhalten an die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden.
  • Zum Mindestumfang (Mussfeld) der E-Bilanz gehören Bilanz, GuV, Ergebnisverwendung, Kapitalkontenentwicklung bzw. steuerliche Gewinnermittlung sowie steuerliche Modifikationen.
  • Freiwillig können weitere Berichtsbestandteile elektronisch übermittelt werden, beispielsweise Anlagespiegel und Anhang, Kapitalflussrechnung oder Gesellschafterbeschlüsse.